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In
geographischer Hinsicht sind diese Frösche von Natur aus auf die
tropischen Feuchtwälder Mittel- und Südamerikas beschränkt.
Lediglich Dendrobates
auratus hat durch menschliche Mitwirkung schon vor gut
60 Jahren eine stabile Population auf Hawaii gebildet. |
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Das
natürliche Verbreitungsgebiet reicht etwa vom Süden Nicaraguas
bis nach Peru, Bolivien und Brasilien; drei Arten kommen außerdem
auf Trinidad und Tobago (2) und Martinique (1) vor. Zwar sind
diese Frösche - wie schon gesagt - im Wesentlichen an den
tropischen Regenwald gebunden, doch haben sie innerhalb dieses
Lebensraumes die unterschiedlichsten Nischen besiedeln können.
Entsprechend unterschiedlich fällt auch die absolute Verbreitung
der verschiedenen Spezies aus. |
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Ihre
Bekanntheit verdanken diese Frösche neben ihrer Farbenpracht in
erster Linie dem je nach Art unterschiedlich virulenten
Hautgiften, die von den Waldindianern Amazoniens nach wie vor zur
Gewinnung von Pfeilgift verwendet werden. Bei Phyllobates
terribilis reicht die Giftmenge eines einzigen Frosches
aus, um 20.000 Mäuse oder 10 Menschen zu töten ... Die
Wirksamkeit der Toxine lässt allerdings bei Nachzuchttieren
erwiesenermaßen von Generation zu Generation nach. |
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Erwähnung
verdient in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass das Hautsekret
von Epipedobates tricolor ein
Schmerzmittel enthält, das etwa 200mal stärker als Morphium wirk
(ein weiteres Argument für den schonenden Umgang mit den
Ressourcen des Lebensraumes Regenwald ...). |
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Die
Verbreitung der Pfeilgiftfrösche in Mittel- und Südamerika
(nach
Angaben in Henkel
& Schmidt 1995)
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Letzte
Aktualisierung: 07.07.2000 |