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Klasse:
Reptilien (Reptilia) - Ordnung:
Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Echsen (Sauria) -
Zwischenordnung: Leguanartige (Iguania) - Familie:
Chamaeleonidae
Gattungen: 6 - Arten: 157 (einschließlich
Unterarten etwa 220) |

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Das evtl. Vorhandensein
von Geschlechtschromosomen und der Einfluss der
Zeitigungstemperatur auf die Geschlechtsausprägung ist noch
unzureichend erforscht, doch weiß man bereits, dass beim
Jemen-Chamäleon (C.
calyptratus) mehr Weibchen schlüpfen, wenn die
Inkubationswerte konstant 28,5°C betragen; eine geringe Schwankungsbreite von 29-31°C führten hingegen zu einem höheren
Anteil von Männchen. |
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Mit derzeit 157 als
valide anerkannten Taxa
zählen die Chamäleons eher zu den
kleineren Reptilienfamilien. Sie gliedern sich nach der letzten,
hauptsächlich auf der Morphologie ihrer Begattungsorgane (Hemipenes) basierenden
Revision von Klaver
& Böhme
(1986, 1997) in zwei Unterfamilien mit vier bzw. zwei Gattungen
und einer Untergattung. |
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Die
sechs o.e. Gattungen gliedern sich (nach Necas
1999) folgendermaßen: |
| Echte
Chamäleons (Chamaeleoninae) |
Zwerg-
oder Erdchamäleons (Brookesiinae) |
| Bradypodion |
25
Arten |
Brookesia |
25
Arten |
| Calumma |
20
Arten |
Rhampholeon |
11
Arten |
| Chamaeleo
(+ Trioceros) |
52
(17 + 35) Arten |
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| Furcifer |
20
Arten |
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In ihrer überwiegenden
Mehrheit bewohnen die Echten Chamäleons Feucht- und
Regenwälder, doch konnten viele bis in die Trockenwald- und
Savannenzonen vordringen. Einige wenige Spezies sind sogar zu
einer rein terrestrischen Lebensweise übergegangen, z.B. Bradypodion
namaquense aus der Küstenwüste Südwestafrikas. |
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Ähnlich verhält es sich
hinsichtlich der bevorzugten Habitate
mit den meisten Vertretern
der Zwerg- oder Stummelschwanzchamäleons: sie sind ganz
überwiegend in Feucht- und Trockenwäldern anzutreffen, halten
sich dort aber mit wenigen Ausnahmen in der Laub- und
Krautschicht des Bodens auf. Nur zum Schlafen klettern sie
(allenfalls einige Meter) in die Büsche empor |
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Die
Verbreitung der Chamäleons auf unserer Erde
(nach Necas
1999²) |
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Hinsichtlich
der Größe ist eine beträchtliche Spannweite zu verzeichnen:
die kleinste Art - Brookesia minima
- misst gerade einmal 25 mm, während es Furcifer
oustaleti auf etwa 55 cm bringt. Der Körperbau ist
bei den Chamaeleoninae bis auf diverse Anhängsel (Hörner,
Rückensegel etc.) recht einheitlich, während sich die beiden
Gattungen der Brookesiinae sowohl untereinander als auch von den
Echten Chamäleons deutlich unterscheiden. |
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Mit
Ausnahme einiger Hochlandformen der Echten Chamäleons legen
diese Echsen durchweg Eier; das Phänomen der Vorratsbefruchtung
(Amphigonia retardata) ist bei
beiden Vermehrungsformen nachgewiesen. Während die
Brookesiinae maximal ein Dutzend Eier legen (meist jedoch
deutlich weniger), kann ein Gelege bei manchen Arten der Echten
Chamäleons (bspw. Chamaeleo
calyptratus und C. melleri)
über 70 umfassen. |
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Von einer einzigen Art -
Rhampholeon boulengeri aus dem östlichen
Zentralafrika - ist bekannt, dass sie sich durch Jungfernzeugung
(Parthenogenese) fortpflanzt. |
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Letzte
Aktualisierung: 19.06.2000 |
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